Schulsozialarbeit
Ziele: Schulsozialarbeit soll dazu beitragen durch Erarbeitung und Kontrolle von Regeln für das Miteinander in der Schule einen positiven Beitrag zu liefern.
Das Kennenlernen und Vermitteln von Konfliktlösungsstrategien sollen helfen die Störungen im Schulalltag zwischen Schülerinnen und Schülern zu vermindern.
Schulische Sozialarbeit leistet einen wertvollen Beitrag zur Erfüllung des Erziehungsauftrags der Schule, indem sie sich verschiedenen unterstützenden und kompensatorischen Aufgaben annimmt, für die Lehrkräfte häufig nicht über die nötige Zeit oder Möglichkeiten verfügen.
Welche Bereiche deckt Schulsozialarbeit ab?
- Beratung von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern
- Arbeit mit Gruppen
- Zusammenarbeit mit schulischen und außerschulischen Personen und Gremien (z.B. Klassenkonferenzen, Koordinationen, Stadtjugendpfleger/in usw. )
Typische Themen für individuelle Beratung und Hilfen:
- Probleme der Persönlichkeitsentwicklung (z.B. geringes Selbstwertgefühl, Identitäts- und Beziehungsprobleme, Liebeskummer, Suizidgefährdung, Essstörungen )
- Schulschwierigkeiten, Schulversagen, Schulschwänzen
- Konflikte im Elternhaus auch: Gewalt
- Konflikte mit Mitschülern (zum Beispiel: Ausgrenzung, Bedrohung, Machtkämpfe)
- Konflikte mit Lehrern ( zum Beispiel: ungerechte Behandlung)
- soziale Auffälligkeiten
- Zukunftsperspektiven, Berufsfindung, sozialer Status
Arbeiten mit Gruppen:
Die sozialpädagogische Arbeit mit Klassen steht derzeit im Mittelpunkt an der Adolf-Reichwein-Schule. Beispiele für die Angebote sind:
- Training zur Entwicklung und Förderung der Klassengemeinschaft in neu gebildeten Klassen (z.B. Jgst. 5)
- Erarbeitung und Beachtung von Klassenregeln
- Beobachtung von schwierigen Klassensituationen und/oder auffälliger Schülerinnen und Schülern
- Kollegiale Beratung der Lehrkräfte
Welche Maßnahmen zur Umsetzung werden ergriffen?
- Klassenratsstunde (in Doppelbesetzung mit den Klassenleitungen) in den Jgst. 5 bis 7
- Enge Zusammenarbeit mit den zugeordneten Beratungs- und Förderzentrum der Schule
- Gezielte Hospitation im Unterricht
- Teilnahme an Klassenausflügen (z.B. bei Wandertagen, Projektwoche u.a.)
- Mitteilungsbox in der Klasse (schriftliche Mitteilungen)
- „Pausentreff“ als Möglichkeit zu einem (spontanen) Gespräch
- Ein zusätzlicher Tisch in der Klasse als Anwendung der Trainingsraummethode
- Unterstützung und Information der Lehrkräfte
