Adolf-Reichwein-Schüler zum Skikurs in den Alpen
Am Donnerstag, 11.02.2010 startete die Klasse 9c der Adolf-Reichwein Schule zum Skikurs in die Wildkogelarena in Österreich. Nach 8 Stunden Nachtfahrt kamen der Bus morgens um 7 Uhr an der Talstation bei knackigen –15 °C an. Es galt die Zeit bis zum Ausleihen der Skiausrüstung und zum Kauf der Skipässe zu überbrücken, bis dann der Transport mit den Gondeln in über 2000 m Höhe abgewickelt wurde.
Das Haus Wolkenstein in herrlicher Lage kurz unterhalb der Bergstation war für die kommende Woche das Domizil. Nachdem die Zimmer bezogen worden waren und nach einer Mittagspause, begann für die Klasse der erste Tag auf den schuleigenen Snowblades bzw. Big Foots, die sich für eine Anfängerschulung hervorragend eignen. Für viele waren es die ersten Erfahrungen auf zwei Brettern. Diese ersten Eingewöhnungsübungen waren schon sehr vielversprechend und jeder freute sich auf die nächsten Tage. Abends gab es schon erste Spielangebote und viele gingen jedoch früh zu Bett, weil sie von der langen Fahrt noch erschöpft waren.
Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück mit dem ersten richtigen Skikurs los. Die Klasse wurde in drei Gruppen aufgeteilt, d.h. jeder konnte sich einer bestimmten Geschwindigkeitsgruppe zuordnen, die von den drei Skilehrern Herrn Kraft, Herrn Michel und Frau Meisinger geleitet wurden.
Das Wetter war jeden Tag traumhaft schön, denn bei Sonne, blauem Himmel und besten Pistenbedingungen konnten alle das Skifahren erlernen. Am Ende jedes Tages gab es ein Abendprogramm, entweder traf man sich an Spieltischen oder es wurden Discos veranstaltet, sodass oft bis spät abends bei ausgelassener Stimmung gespielt oder getanzt wurde. Am Faschingsdienstag wurde dann zünftig Fassnacht gefeiert, viele waren geschminkt und verkleidet und jedes Zimmer hatte für diesen Abend etwas Besonderes vorbereitet, wie beispielsweise Spiele, Tänze und Vorträge.
Einen weitereren Höhepunkt erwartete die Klasse am Mittwoch, als alle TeilnehmerInnen eine wunderschöne Rodelfahrt genießen durften. Sie ging 14 km ins Tal hinab und wird als eine der längsten Rodelbahnen Europas bezeichnet. Für viele war es die erste richtige Rodelparty; dabei hatten alle sehr viel Spaß.
Für den letzten Skitag hatten sich die Skilehrer die sogenannte „Wildkogel-Olympiade“ ausgedacht, die in 5 Gruppen absolviert werden musste. Neben Geschicklichkeit, Taktik, Technik stand natürlich der Spaßfaktor an erster Stelle, galt es doch, dreibeinig, per Mülltüten oder durch niedrige Tore paarweise bzw. in Gruppen verschiedene Parcours zu bewältigen.
Am Nachmittag durften dann die inzwischen begeisterten Skiläufer zum letzten Mal ihre Kurven in den Schnee fahren und viele haben sogar die „Schwarze Piste“, die Piste mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad, bewältigt. Nach diesen letzten Abfahrten in über 2000 m Höhe absolvierten die meisten noch zum Abschluss die Talabfahrt durch herrliche Wälder, bevor dann unsere Skiausrüstung wieder zurückgeben werden musste.
Abends gab es eine Preisverleihung für diejenigen, die das sauberste Zimmer hatten und die bei der Rallye erfolgreich waren. Am nächsten Tag dann ging es sehr früh morgens los, das ganze Gepäck wurde wieder mit den Gondeln hinunter transportiert und pünktlich um 9 Uhr trat die Klasse 9c die Heimreise an. Alle Teilnehmer waren sich darin einig, dass sie eine außergewöhnliche Klassenfahrt erlebt hatten: Jeder hat das Skifahren gelernt und hat neue Eindrücke aus den Alpen mitgebracht. Vor allem aber ist die Klassengemeinschaft dadurch sehr gestärkt worden. Mit großer Spannung und Vorfreude blicken sie der nächsten Klassenfahrt entgegen.





