Historische Bilder

Haus 1 & 2

Haus 3

Schulhof

Luftbild

Zur Entstehungsgeschichte der ARS

Die Schule ist in der Nachkriegszeit gebaut worden, in einer Zeit also, in der die Raumnot groß und das Geld knapp war.
GrundsteinlegungAm 10. Oktober 1953 erfolgte die Grundsteinlegung für den ersten von drei Bauabschnitten. Schon bei der Einweihung des dritten Bauabschnitts der neuen Schule drei Jahre später mahnte der damalige Leiter der Schule, Rektor Koch, an, dass die Schule mit 23 Klassen und insgesamt 866 Kindern bereits "leicht überbelegt sei, weil der Planung nach eine 18-klassige Volksschule vorgesehen sei ." (Wetterauer Zeitung , 17.10.1956)
Am 12. Mai 1960 erhielt die neu erbaute "Volksschule mit Mittelschulzweig" (d.h. Realschule) den Namen "ADOLF-REICHWEIN-SCHULE". Der damalige Kultusminister Schütte hielt dazu die Festrede.
BauSchon wenige Monate später wurde der Bau des 5o Meter langen, so genannten "Realschul-Gebäudes"begonnen. Seit 1965 sind die Schulgebäude einschließlich Turnhalle unverändert geblieben.
Der Zahn der Zeit und auch die Benutzerinnen und Benutzer haben dazu beigetragen, dass zu Beginn der Neunzigerjahre trotz leerer Kassen - die Schulträgerschaft war schon längst auf den Wetteraukreis übergegangen - die Schulgebäude für insgesamt knapp 7 Millionen DM umfassend saniert wurden. Rund zwei Drittel der Bausumme wurde für energiesparende Maßnahmen verwandt: neue Fenster, wärmegedämmte und neu isolierte Fassaden und eine Heizungsanlage, die mit Erdgas betrieben wird. Auch in punkto Brandschutz und elektrische Sicherheit wurden aufwändige Nachbesserungen und Neuinstallationen vorgenommen.
Mit dem Schuljahresbeginn 1997/98 wurde die ARS durch Erlass des Hess. Kultusministeriums in eine integrierte, d.h. schulformübergreifende Gesamtschule mit Grundstufe umgewandelt. Insbesondere auf Druck der Elternschaft, die die Arbeit in der Förderstufe (seit 1958 eingerichtet) geschätzt haben, ist die Diskussion um eine Organisationsänderung der Schule entstanden. Eltern forderten konsequenterweise die Fortsetzung des integrierten Systems über die Jahrgangsstufe 6 hinaus und ein vollständiges, also auch ein gymnasiales, Bildungsangebot an der Schule.
Im ersten Schulhalbjahr 2002/03 wurde als vorläufig letzte Baumaßnahme die marode Schulturnhalle umfassend saniert und renoviert.
CafeteriaDennoch darf nicht übersehen werden, dass die Schule, wie von Anfang an unter eklatanter Raumnot leidet. Nicht zuletzt deshalb hat der Schulträger die Schule darauf verpflichtet nur vier Klassen pro Jahrgangsstufe zu bilden.
Am 12.12.06 fand der Spatenstich für den Erweiterungsbau der Cafeteria statt.